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ADAC und VCD einig: Einzelfahrkarten in Frankfurt sind teuerBeim Test von ÖPNV-Systemen in 23 europäischen Großstädten, den der Automobilclub ADAC zusammen mit seinen Partnerclubs zwischen Oktober und Dezember 2009 durchgeführt hat, bekam der Nahverkehr in Frankfurt die Note "gut". Damit bekam er die gleiche Note wie die anderen deutschen Testkandidaten Köln, Leipzig und Hamburg. Nur München erhielt als einzigste Stadt das ADAC-Urteil "sehr gut". Der ADAC bemängelt in Frankfurt die teuren Einzelfahrscheine und dass sich eine Monatskarte erst ab 30 Fahrten lohne. Zudem gäbe es in Frankfurt noch an zuwenig Haltestellen dynamische Anzeigetafeln. Auch der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die hohen Fahrpreise in Frankfurt. Beim jährlichen Fahrpreisvergleich des VCD bei dem die Fahrpreise von 13 Städten in unterschiedlichen Verkehrsverbünden gegenübergestellt werden, lagen die Preise für Einzelfahrscheine und Monatskarten im oberen Bereich. Während Gelegenheitsfahrer in den meisten Städten Mehrfahrtenkarte zu rabattierten Preisen kaufen können, gibt es diese Alternative zur Einzelfahrkarte in Frankfurt nicht. Deshalb liegt Frankfurt mit 1,40 Euro für einen Kinderfahrschein an der Spitze dieser Kategorie. In Hannover und Stuttgart bezahlten Kinder dagegen nur 1,20 Euro in Hamburg, Leipzig und Nürnberg sogar nur 1 Euro. Der VCD kritisiert zudem, dass Frankfurt die teurste 9-Uhr-Monatskarte habe. Seit Einführung dieses Angebots im Jahr 2005 sei ihr Preis um 20% gestiegen. Die Fraktionen im Stadtparlament zeigten sich von den Ergebnissen der beiden Tests alarmiert.
Mehr Informationen zum ÖPNV-Test des ADAC
Mehr Informationen zum VCD-Fahrpreisvergleich
28.02.2010
Bauarbeiten: U1 und U3 vom 16.01. - 14.02.2010 unterbrochen
Wegen Bauarbeiten für ein Gleisdreieieck zwischen Zeilweg und Wiesenau fahren die Linien U1 und U3 ab 16.01. bis 14.02.2010 nur zwischen Frankfurt Südbahnhof und Heddernheim sowie zwischen Niederursel und Oberursel-Hohemark (U3) und Nordwestzentrum und Ginnheim (U1). Ab Heddernheim überbrücken Ersatzbusse die unterbrochenen Abschnitte. Sie sind als U1 bzw. U3 gekennzeichnet. Über das Gleisdreieck sollen später die U-Bahnzüge sowohl von Ginnheim in Richtung Riedberg als auch in Richtung Südbahnhof fahren. Während der Betriebsunterbrechung wird auch der Bahnsteig an der Heddernheimer Landstraße Richtung Südbahnhof fertiggestellt sowie mit dem Umbau der Station Wiesenau begonnen. Der Bahnsteig in Richtung Südbahnhof an der Station Wiesenau ist bis Ende April nicht benutzbar. Fahrgäste in Richtung Südbahnhof können daher ab dem 8.Februar nur Niederursel oder an der Heddernheimer Landstraße einsteigen. Ursprünglich sollten die Arbeiten am 7. Februar beendet sein. Wegen der anhaltenden kalten Witterung kam es aber zu Verzögerungen.
12.01.2010
VGF testet umgebaute Fahrkartenautomaten
Pünktlich zum Fahrplanwechsel präsentiert die VGF einen umgebauten Fahrkartenautomat, dessen Bedienung über Touchscreen statt über Knöpfe erfolgt. Der neue Automat soll die Bedienung vereinfachen, da der Nutzer über ein Menü geführt wird und nicht wie bisher mehrere Bedienelemente beachten muss. Zudem soll an dem neuen Automaten auch die Zahlung mit ec-Karte oder Kreditkarte möglich sein. Neben dem Touchscreen wurden die Automaten daher mit einem neuen Computer und Drucker ausgestattet. Der Umbau eines Automaten - Neupreis 30.000 - 40.000 Euro - kostet 16.000 Euro, ein Preis der bei Serienproduktion günstiger werden könnte. Vorerst will die VGF 5 Automaten umrüsten und bis Frühjahr 2010 erproben. Die ersten beiden Automaten sind in der B-Ebene Hauptwache (S-Bahnabgang gegenüber der VGF-Fahrkartenverkaufsstelle) sowie an der Straßenbahnstation Konstablerwache aufgestellt. Eine Kundenbefragung soll die Stärken und Schwächen der umgebauten Automaten erforschen. Die VGF betreibt 602 Automaten, die im Schnitt 13 Jahre alt sind. Ein höheres Durchschnittsalter weisen die RMV-Automaten der Deutsche Bahn auf, die teilweise schon seit 1995 im Dienst sind. Eine einheitliche Benutzerführung von Automaten der DB und VGF wird es aber voraussichtlich auch nach Umrüstung bzw. Neubeschaffungen in Frankfurt nicht geben. Neue Automaten der Deutschen Bahn sollen nämlich auch Fahrkarten für den Fernverkehr verkaufen können.
03.01.2010
Streik am Freitag 5. Februar 2010 Nachdem am Montag bereits der Busverkehr in Frankfurt bestreikt wurde, kommt es am Freitag zu weitreichenden Streikmaßnahmen. Da jetzt auch die im öffentlichen Dienst beschäftigten Fahrer streiken, sind jetzt die U-Bahnen und Straßenbahnen sowie 16 von 49 lokalen Buslinien betroffen. Dagegen verkehren heute die von privaten Unternehmen betriebenen Buslinien. Eine Übersicht der vom Streik betroffenen Linien finden Sie bei traffiQ . Wo möglich sollten Fahrgäste auf S-Bahnen und Regionalbahnen umsteigen, die nicht bestreikt werden.
05.10.2010
Keine Einfahrt nach Frankfurt für Autos mit roter PlaketteAb 1. Januar 2010 tritt die zweite Stufe der Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung in Frankfurt in Kraft. Autos mit einer roten Umweltplakette dürfen nicht mehr in die Umweltzone einfahren. Dies gilt auch für Nutzfahrzeuge, die keine Ausnahmegenehmigung besitzen. Ab dem Jahr 2012 dürfen nur noch Fahrzeuge mit der grünen Plakette nach Frankfurt einfahren - eine Regelung die in Berlin und Hannover schon ab 2010 gilt. Autofahrer, die ohne zugelassene Plakette in die Umweltzone einfahren, müssen mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in der Flensburger Kartei rechnen. Wer noch ein Auto mit roter Plakette fährt, sollte also bei der Anreise nach Frankfurt am Stadtrand stehen lassen und öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Mehr Informationen zu P+R-Plätzen und zur Umweltzone Frankfurt.
31.12.2009
Ältere Meldungen finden Sie im Archiv: 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999, 1998, 1997.
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